2025 | Prosecco DOC
In Venetien keltert William Savian aus klassischen Sorten und Neuzüchtungen die schillernde Cuvée Bavio.
Savian
2025 | Vino bianco
Art.-Nr: 5108.25
Passt zu: Aperitif, Gemüsequiche, leichte Vorspeisen, Pasta mit Pesto
Goldgelb; floral-frisches Bukett mit Rosen und Zitrusfrüchten; am Gaumen aromatisch mit einem schönen Schmelz, frisch im Abgang, langer Nachhall mit Rosenaromen
Martina Korak, Önologin
(20.03.2026)
Das Weingut von William Savian liegt zwischen Venedig und Triest und nur wenige Meter über Meer. Das heisst: viel Niederschlag und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Und das heisst auch: Pilzdruck. Traditionelle Sorten wie der in Venetien weit verbreitete Merlot müssen häufig mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden, eine aufwendige, kostspielige und unangenehme Arbeit.
Mehr lesenHaben Sie schon von Soreli gehört oder von Fleurtai? Dabei handelt es sich um robuste Rebsorten, die in den Weingärten William Savians zunehmend Verbreitung finden. Soreli ist eine Kreuzung zwischen Friulano beziehungsweise Sauvignonasse und Kozma 20-3. Ihre Stärke ist unter anderem die Widerstandskraft gegenüber falschem Mehltau und Verrieselung. Auch Fleurtai stammt aus demselben Kreuzungsmaterial, die Sorte vermag sowohl echten wie falschen Mehltau abzuwehren. Beide Varietäten entstanden 2002 durch Forscher der Universität Udine. Wohl sind in ganz Italien erst wenige Tausend Hektar mit PIWI bestockt – offiziell sind knapp 40 Sorten zugelassen –, doch das Interesse daran wächst. Für die Herstellung seiner Cuvée Bavio erntet William Savian die Sorten je nach Reifestadium ab September. Die Gärung erfolgt im Stahltank, ebenso die Reifung für mindestens zwei Monate. Danach geht es ans Assemblieren. Für den 2025er entschied sich Savian für 50 Prozent Chardonnay und je 25 Prozent Soreli und Fleurtai.
Biozertifikat: IT-BIO-006
Abgefüllt von Azienda Agricola Le Contrade, IT-30020 Annone Veneto, Viale Vittoria, 22
Enthält Sulfite
Bewertung nach Delinat-Richtlinien: 1 Schnecke
Die Delinat-Biorichtlinien sind die strengsten Europas. Sie basieren auf einem Modell mit drei Qualitätsstufen: Die Minimalanforderungen werden mit 1 Schnecke ausgezeichnet, 3 Schnecken gibts für das höchste Niveau. Schon die unterste Stufe mit 1 Schnecke ist in den meisten der über 100 Richtlinienpunkte deutlich strenger als EU-Bio.
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