Artenschutz und Förderung seltener Arten
Ziel der Förderung seltener und bedrohter Pflanzen- und Tierarten arten ist es, die einheimische floristische und faunistische Artenvielfalt und damit das Ökosystem zu stärken. Natürliche Bodenfruchtbarkeit, Pflanzenernährung und Pflanzenschutz können so gefördert werden.
Lebensraum schaffen
Delinat-Winzer schreiben Artenschutz gross und setzen sich für die Rückkehr und Vermehrung von alten, fast oder ganz ausgestorbenen einheimischen Spezies (Rote Listen) ein. Sie führen eine Liste jener Arten, bei denen es eine Chance auf Rückkehr gibt und schaffen dafür in und um ihre Weinberge entsprechenden Lebensraum. Für die Erstellung der Liste und die Umsetzung der Massnahmen, die eine Wiederansiedlung ermöglichen, wird eine Zusammenarbeit mit regionalen oder nationalen Naturschutz- oder Artenschutzorganisationen angestrebt. Wenn daraus erfolgversprechende Projekte entstehen, kann Delinat um Unterstützung angefragt werden.
Unerwünschte Exoten
Invasive Neophyten wie der Japanische Staudenknöterich (Reynoutria japonica), das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera), Ambrosia (Ambrosia artemisiifolia), die Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) sind eine Bedrohung für die einheimische Flora und Fauna. Gemäss Delinat-Richtlinien sind die Winzer verpflichtet, die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um solche Pflanzen zu erkennen, zu entfernen und ihre Ausbreitung zu unterbinden.