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Alkoholfreie und -arme Weinalternativen im Test

Alkoholarme Weinalternativen liegen im Trend – aber schmecken sie auch wirklich? Wir haben drei Alternativen aus dem Delinat-Sortiment, Muscat Perlé, Raifir und So, degustiert. Das Fazit: Das schmeckt richtig gut, auch ganz ohne Umdrehungen.

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Nina Wessely
Redaktorin
24.09.2026

Die Auswahl im alkoholarmen Delinat-Weinregal wächst ...

Alkoholarmer und alkoholfreier Wein gehört zu den am stärksten wachsenden Segmenten am Weinmarkt. Doch wie schneiden solche Getränke im Vergleich zu klassischem Wein ab, und für welchen Anlass eignen sie sich wirklich? Wir haben drei alkoholarme Weine aus dem Delinat-Sortiment in eine Degustationsrunde geschickt: Muscat Perlé von Château Coulon, Raifir von Château Couronneau und So vom Weingut Hirschhof. Mit dabei: Daniela Schenk, Gastgeberin in der Delinat-Weinbar in Bern, Marketingmitarbeiterin Steffi Zillner und Harald Giacomelli, Delinat-Depotleiter in Olten. Ihr Fazit schon einmal vorweg: Alkoholarmer Wein ist ganz schön spannend.

Muscat Perlé – der sanfte Auftakt

Der Muscat Perlé sorgt für prickelnde, alkoholfreie Momente.

«Muskattraube und Zitrone, feine Säure, blumig in der Nase» – so beschreibt Daniela den Muscat Perlé. Am Gaumen tritt die Muskatnote etwas zurück, dafür wird er zitrischer und angenehm erfrischend. Das Wichtigste vorweg: Er ist nicht süss. «Meistens sind die Leute ja enttäuscht, wenn die alkoholfreie Alternative zu süss ist», meint Steffi. Hier ist das Gegenteil der Fall. Harald sieht ihn als perfekten Begleiter zu Tapas mit Frischkäse oder geräucherter Forelle. Daniela denkt gleich weiter: «Als Basis für alkoholfreie Cocktails oder eine Bowle, quasi ein alkoholfreier Hugo, dafür passt der Muscat Perlé auch wunderbar.» Das generelle Fazit: Man muss nicht immer mit viel Alkohol starten. Sanft beginnen, mit einem Hauch Frische, das kommt gut an.

Raifir – der Charakterkopf

Raifir
Der Raifir ist ein mit Kefirkulturen fermentierter Traubensaft: fruchtig und angenehm anders.

Schon im Regal ein Hingucker, präsentiert sich der Raifir von Château Couronneau im Glas dann fruchtig und angenehm anders. Harald bezieht sogleich Stellung: «Ich finde ihn cool. Er ist ein guter Einstieg für alle, die es etwas fruchtiger mögen, mit einem leicht laktischen, aber keineswegs störenden Nachgeschmack.» Steffi schätzt ihn als Alternative, die eben mehr ist als nur Traubensaft: genug Säure, um die Balance zu halten, nicht zu süss, aber auch nicht trocken. Ideal für den entspannten Apéro unter Freunden oder, wie Daniela es macht, für Events, bei denen eine alkoholarme Option gefragt ist. Und das Schönste: Serviert man ihn einfach so, ohne grosse Ansage, sind die Leute meist begeistert erzählen Daniela und Harald. «Die Kunden beziehungsweise Gäste erkennen erst im Nachhinein, dass es sich um eine alkoholarme Alternative handelt. Und sind begeistert.»

So.Secco – der fruchtige Erfrischer

So
Der So.Secco sorgt sogleich für gute Laune.

Der neue Jahrgang des So.Secco vom Weingut Hirschhof zeigt sich weniger süss als der Vorgänger. Die lebendige Säure bringt Frische und Leichtigkeit. Ein aromatischer Traubensaft mit Kohlensäure, der sich hervorragend mit Mineralwasser spritzen lässt – davon ist Depotleiter Harald überzeugt. Daniela und Harald sind sich einig: ideal gegen Durst, auch für ganz junge Semester ein Genuss, aber auch genauso spannend zum  Dessert. Ob als Sorbet-Begleiter (Harald denkt dabei an Zitronensorbet), zu fruchtigem Apfelkuchen oder als Basis für den eigenen Mocktail, den Daniela in der Weinbar Bern ohnehin schon gerne mixt: Die feine, ansprechende Säure macht diese alkoholfreie Alternative vielseitig einsetzbar.

Fazit der Runde

"Jede dieser Alternativen hat ihren Platz", bringt es Depotleiter Harald auf den Punkt. Eine schöne Bandbreite zeigt sich hier: vom Apéro bis zum Dessert ist stets etwas Passendes dabei. Drei alkoholfreie beziehungsweise -arme Weinalternativen präsentierten sich hier mit drei völlig unterschiedlichen Charakteren, aber einem gemeinsamen Nenner: Genuss geht auch wunderbar ohne Umdrehungen.

Über die Autorin

Nina Wessely

Nina Wessely, Redaktorin

Ich liebe Wein. Und ich liebe die Natur. Beides bei Delinat gefunden zu haben, macht mich glücklich. Und von diesem Glück erzähle ich gerne.

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