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La Cava di Salustri Leonardo

Marco Salustri macht Wein in einem kleinen toskanischen Dorf, das seit dem 13. Jahrhundert existiert. Der Ort ist umrahmt von Marcos 120 Hektar Land, einem Refugium für Mensch, Tier und Natur. Auf 30 Hektar keltert er Wein. So wie auch unseren beliebten Conterocca – eine fruchtig-elegante Cuvée aus Sangiovese und Ciliegiolo, der das wilde Herz der Maremma verkörpert.

Im kleinen toskanischen Dorf Poggio del Sasso, das bereits seit dem 13. Jahrhundert existiert, scheint die Zeit einen anderen Rhythmus zu kennen. Eingebettet in die hügelige Landschaft der Hochmaremma, umrahmt von Olivenhainen, Wäldern, Weideflächen und wild belassenen Heckenstreifen, liegt das Weingut der Familie Salustri.

Ein Winzer, sanft wie die Hügel der Maremma

Rund 30 Kilometer südlich von Siena inmitten der Appellation Montecucco DOC. Boden und Klima bieten hier ideale Voraussetzungen für die Produktion von hochwertigen Sangiovese-Weinen. Leonardo und Sohn Marco Salustri kümmern sich mit Hingabe um die Weinberge., Olivenhaine und die wilde Natur rundherum. Natürlich nur soweit, wie die Natur das zulässt. Ganz sanft, ganz im Rhythmus des Landstrichs.

Marco ist eher ein stiller Beobachter als ein lauter Erklärer, ein Mann der leisen Töne. Dafür sprechen seine Weine, auch nicht laut, aber eindrücklich von Herkunft, Respekt und einer tiefen Verbundenheit mit dem Land.

Maremma, Toskana

Seit Generationen der Natur verbunden

Die Familie Salustri bewirtschaftet ihr Weingut seit drei Generationen – nach alter toskanischer Tradition und konsequent biologisch. Auf rund 30 Hektar keltert Marco Salustri eigenständige Tropfen, wie etwa den Conterocca – eine fruchtig-elegante Cuvée aus Sangiovese und Ciliegiolo, die wiederum die wilde Seele der Maremma zeigt. Wild, kräutrig und dabei samtweich am Gaumen.

Auf dem 120 Hektar grossen Weingut bilden das Nebeneinander von Reben, Olivenhainen, Wäldern, Weideflächen und wild belassenen Heckenstreifen schon jetzt ein hochwertiges Biodiversitätssystem. So verwundert es nicht weiter, wenn einem beim Spazieren durch diese Hügellandschaften Reh und Hase sprichwörtlich gute Nacht sagen.

Dass dieses Engagement Früchte trägt, zeigt sich nicht nur in der intakten Natur, sondern auch in der Qualität der Weine. 2024 wurden die Salustris zudem als Biodiversitätswinzer von Delinat ausgezeichnet.

Es ist ein schönes Bild in der Erinnerung, wie Marco Salustri auf der Terrasse am Weingut steht und mit sanfter Stimme und unverkennbarem Maremmer Dialekt seine Region erklärt. Im einfachen schwarzen T-Shirt zeichnet er mit den Armen die Hügelketten nach, erzählt, wo was in seinem Naturreich gedeiht. Wo die Wildschweine sich am liebsten tummeln, wo die für die Region typischen Eichen am besten gedeihen und wie seine kleine Tochter an Regentagen kaum vorankommt, weil sie alle Schnecken rettet und ins Gras zurückverfrachtet.

Die Liebe zu seiner Herkunft und zum Winzerhandwerk, das seine Familie betreibt, ist mit jedem verschluckten C – so der buchstabenhungrige Maremmer Dialekt – zu spüren. Nein, Marco Salustri posaunt es nicht heraus, dass er und seine Familie hier ein regelrechtes Refugium für Mensch und Tier erschaffen haben. Auch nicht, dass er vom Weinmachen eine ganze Menge versteht. Umgekehrt heisst er alle herzlich willkommen, die diese 120 Hektar reiche Natur von seinem Agriturismo aus erleben möchten. Und er schenkt gerne ein, wenn ein Weinfreund seine Tropfen darin zu Degustieren wünscht.

Wer hierherkommt, darf nicht nur große Weine entdecken, sondern auch eine besondere Art von Ruhe und Echtheit. In den geschmackvoll eingerichteten Ferienwohnungen erleben Gäste ein Stück ursprünglicher Toskana – mit Blick auf sanfte Hügel, uralte Eichen, den fernen Monte Amiata und das nahe Tyrrhenische Meer.

Die Verbindung zwischen den Salustris und Delinat reicht zurück bis ins Jahr 1999. Seitdem ist vieles gewachsen – Freundschaften, Ideen, Visionen. Immer wieder tüftelt Marco mit den Delinat-Experten an neuen Wegen, um Weinbau und Olivenöl-Produktion noch nachhaltiger zu gestalten. Die neue Ölpresse ist im Bau, das Dach wird von Solarpanels bedeckt. Denn die beiden Winzer sind sich einig: «Wir sind von den neuen Delinat-Richtlinien begeistert und wollen die höchste Qualitätsstufe mit drei Schnecken erreichen.»