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Osoti Viñedos Ecológicos

In der Rioja Baja, der wärmsten Gegend, der prestigeträchtigen, nordspanischen Weinregion, entstehen in der Bodega Viñedos Ruiz Jiménez charakterstarke Bioweine voller Leben. Mit Hingabe, Respekt vor der Natur und einem feinen Gespür für Familie und Terroir kultiviert Francisco Ruiz gemeinsam mit Sohn Javier Weine, die nicht nur schmecken sondern berühren.

Manchmal braucht es auf den Schluck feinen Wein nur einen Schritt in den Weinberg, um ganz sicher zu sein: Hier passieren besondere Dinge. So geschehen und gesehen in den sanften Hügeln rund um das Örtchen Aldeanueva de Ebro, im Herzen der Rioja Baja. Denn hier liegt die Bodega Viñedos Ruiz Jiménez.

Ein Weingut, an dem Weinbau nicht nur Handwerk ist, sondern eine Herzensangelegenheit. Seit mehr als zwei Jahrzehnten prägt Winzer Francisco Ruiz hier einen respektvollen, ökologischen Weg – mit Pioniergeist, Hingabe und tiefer Verbundenheit zur Natur.

Schon früh entschied sich Francisco gegen den Massentrend und für Qualität, Biodiversität und Individualität. Er war einer der ersten in der Region, der auf Bio umstellte – lange bevor das Thema in aller Munde war. Auch wenn gerade zu den Anfängen seine Art, die Reben zu stärken, sehr wohl kommentiert und vor allem kritisch beäugt wurde. Heute gibt ihm der Erfolg recht. Viele seiner damaligen Kritiker fragen Francisco um Rat.

Rioja

Statt chemischer Hilfsmittel setzt er auf Begrünung zwischen den Rebzeilen, selbst angesetzte Komposttees – und zwar für jede Parzelle einzeln – und vor allem auf ein ausgewogenes Ökosystem. Aufgeforstete Waldstreifen, Wildblumen, Olivenbäume und eine grosse Vielfalt an Insekten und Vögeln sind heute Teil dieses harmonischen Ganzen. Francisco greift so wenig ein wie möglich, und eben so viel, wie manchmal nötig.

Die Reben und ihr Leben

Die Reben – vor allem Tempranillo, Garnacha, Mazuelo und Graciano – wachsen auf kalkhaltigen, lehmigen Böden mit natürlicher Begrünung. Der Ertrag ist bewusst reduziert, die Qualität herausragend.

Die vorherrschende Rebsorte in der Rioja ist die Tempranillo. Sie bedeckt 61 % der 53'000 Hektar. Die anderen wichtigen Sorten sind Garnacha, Mazuelo (Cariñena) und Graciano.

Ein besonderes Anliegen ist dem Winzer die Artenvielfalt in den Weinbergen. Schon lange bevor man sich auf die Wichtigkeit von Biodiversität zurückbesann, pflanzte Francisco Aromakräuter und Sträucher zwischen seine Reben. Seit Jahren lässt er Spontanbegrünung zu und versucht, diese zu optimieren. Ein weiteres Projekt: Zusammen mit einer Baumschule forstet er karge Zonen um seine Parzellen mit geeigneten Baumarten auf.

Die Weine, die hier entstehen, gehören zu einer neuen Generation Rioja: fruchtbetont, geschmeidig, tiefgründig. Sie verbinden traditionelle Rebsorten mit moderner Stilistik – und einer ganz eigenen Handschrift.

Im Weinkeller reifen die Cuvées ausdrucksstark in französischer und amerikanischer Eiche, aber auch in Betoneiern – begleitet von klassischer Musik, die Francisco seinen Weinen vorspielt. Zwischen den leise vibrierenden Tönen von Beethoven und Mozart, dem Duft nach Barrique und Kräutern, entstehen Weine, die mehr sind als nur Genussmittel. Sie sind Botschafter des Lebensstils, den man hier in der Bodega Viñedos Ruiz Jiménez pflegt: achtsam, poetisch, beseelt.

Eine Familie aus der Rioja

Ebenso eindrücklich wie die Weine ist die Familie dahinter. Francisco, der Gastgeber, Winzer und leidenschaftliche Koch, steht meist selbst am Herd, wenn Gäste zu Besuch sind. Sein Sohn Javier tritt in seine Fussstapfen – mit dem gleichen feinen Gespür für Rebe, Boden und Mensch. Gemeinsam mit einem engagierten Team führen sie die Bodega in eine Zukunft, die auf Wurzeln baut – und auf Werte wie Respekt, Verantwortung und Authentizität.

Bodegas Ruiz Jiménez ist kein Ort des lauten Auftritts. Sondern einer, an dem leise Überzeugungen kraftvolle Früchte tragen – in Form von Weinen, die Herz, Herkunft und Haltung in sich vereinen.

Gemeinsam mit seiner Familie, und dazu zählen auch seine Mitarbeiter, geht der Riojaner Francisco seinen Weg, so gerade, dass man sich gerne nur ein kleines bisschen von seiner Entscheidungskraft und Geradlinigkeit abschauen würde. Und dabei werden die Weine alles andere als linear, sondern ein rundes Ganzes aus Region und den Menschen, die dabei Hand anlegen.